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HSM - HILF SELBST MIT Interessensgemeinschaft für behinderte, chronisch kranke und alte Menschen |
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BarrierefreiheitNicht alle geh'n ins Netz! HSM und das "Netzwerk: web-barrierefrei" (http://www.web-barrierefrei.at) fordern, dass das Internet prinzipiell für alle da ist! Am 15. Juli 2004 fand im Café Landtmann ein Pressegespräch unter dem Motto "Nicht alle geh'n ins Netz" statt. Anlass war das einjährige Bestehen des Netzwerkes für barrierefreie Webgestaltung. Dr. Judith Tscherne vom "Netzwerk web-barrierefrei" forderte neuerlich die Einhaltung der Richtlinien für barrierefreie Internetseiten. Sie erinnerte an eine gesetzliche Verpflichtung zur barrierefreien Gestaltung von Internetseiten von öffentlichen Behörden in mehreren Staaten. Ein glaubwürdiges Konzept bei der Erstellung von Internetseiten, urgierte auch Eva Papst, als Mitglied der Expertengruppe im Netzwerk. Sie hielt fest, dass besser zugängliche Seiten kein soziales Minderheitenprogramm sind, sondern "ein Dienst an allen Beteiligten". Barrierefreiheit begleiten heißt, "die Menschen dort abholen, wo sie gerade sind um gemeinsam nach Lösungen zu suchen", stellte Eva Papst vom Bundes-Blindenerziehungsinstitut fest. Das Ziel von "web-barrierefrei" ist nicht, unterschiedliche Versionen von Web-Inhalten zu gestalten, denn "es gibt keinen guten Grund, Bürger in Kategorien einzuteilen", erklärte Sie die Position des Netzwerkes und kritisiert mehrfach die Erstellung von "text-only" Seiten - also zusätzlich auswählbare Sonderversionen von Internetseiten, die nur aus Text bestehen. "Web-Inhalte müssen sich an alle Menschen gleichermaßen richten", führte Tscherne abschließend aus - "Barrierefrei meint nutzbar für alle".
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